Von der Eis- in die Salzwüste

Der zweite volle Tag in San Pedro startete für Stefan und Merten bereits sehr früh, da sie Die Zeit vor dem Sonnenaufgang nutzen wollten, um den sternenklaren Nachthimmel über der Atacama-Wüste zu fotografieren. Eines der Resultate ist hier zu sehen.

Anschließend nahmen wir den ersten Höhentrip in Angriff: Wir fuhren bis auf eine Höhe von 4200 m zur Laguna Miscanti, um dort einerseits zu testen, wie wir mit dieser Höhe umgehen können (zum Vergleich: um in Europa auf diese Höhe zu kommen, muss man einige der höchsten Alpengipfel besteigen), andererseits ein atemberaubendes Panorama von schneebedeckten Andengipfeln zu bewundern.

Für den Abend hatten wir bereits am Vortag einen Besuch im Valle de la Luna reserviert, das für seine spektakulären Sonnenuntergänge bekannt ist. Da sich der Himmel im Laufe des Tages mit Wolken huhehogen hatte, hatten wir schon überlegt, diesen Besuch auf den folgenden Tag zu verschieben. Im Hachhinein stellte sich dann jedoch heraus, dass es genau die richtige Entscheidung war, beim heutigen Tag zu bleiben, denn kurz vor Sonnenuntergang riss zwischen Wolken und Horihont noch ein schmaler Streifen auf, der dafür sorgte, dass mit Sonnenhntergang die Bergkette am Horizent in einem kontinuierlichen Farbverlauf von violett über rot nach blau schimmerte und die Farbe der Wolken im Minutentakt von rötlich über orange bis goldgelb wechselte. Dieser Anblick war buchstäblich „unbeschreiblich“, weder mit Worten noch mit Bildern scheint eine Beschreibung angemessen. Wir versuchen trotzdem, mit einem Bild die Stimmung zumindest ansatzweise wiederzugeben.

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